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Hintergründe und Geschichten

Hintergründe

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Zu riskant!
Zweitmeinung betreffend Eingriffe in die Grundwasserleiter  

Das Komitee „Westast - so nicht“ kämpft faktenorientiert gegen die Westumfahrung Biels in der vorliegenden Form. So bedingt das Projekt massive Eingriffe in das Grundwasser. Deshalb wurde ein fachlich anerkanntes Züricher Geologiebüro beauftragt, dies aufgrund der Projektunterlagen (vgl. Ausführungsprojekt Westumfahrung Biel 2017, www.a5-biel-bienne.ch/service/downloads/) für das Komitee zu tun. Der Fokus galt den potentiell grossräumigen Auswirkungen.

Fazit: Die Grundsätze des Grundwasserschutzes werden durch das Projekt in verschiedener Hinsicht verletzt werden. Das Projekt gefährdet unsere Lebensgrundlage Wasser.

Interne Seite: «Da wird nur aus der Lenkradperspektive gedacht und gehandelt»

Der Verkehrsexperte Hermann Knoflacher, Professor an der Technischen Universität Wien, hat das Bieler Westast-Projekt unter die Lupe genommen. Der profunde Kenner der Verkehrssituation in der Schweiz ist entsetzt. Im Exklusiv-Gespräch von Ende April 2017 redet er Klartext.

Interview: Gabriela Neuhaus 

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Breaking News oder Fake News?

Bieler Tagblatt 26.4.2008

"Man kann sich fragen, ob eine Stadt wie Biel vier Anschlüsse braucht“ sagt Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer.
Fakt heute: statt 4 Anschlüsse sind es nun 5 Anschlüsse!
Was ist aus den Planern geworden, die Frau Egger-Jenzer statt einen heute geplanten achspurigen Autobahnanschluss mitten in der Stadt eine zweispurige Streckenführung empfohlen haben?  

Das Komitee 'Westast so nicht!' zeigt auf Stadtwanderungen, dass die geplanten Autobahnanschlüsse NICHT stadtverträglich sind.

Naturschutzgebiet Felseck

Interne Seite: Westast gefährdet Naturschutzgebiet Felseck

Der Westast ist in seiner aktuellen Variante nicht nur städtebaulich sondern auch naturschützerisch äusserst problematisch.

Bieler Gemeinderat gegen Autobahn durch die Stadt!

Der Gemeinderat der Stadt Biel übt heftige Kritik an der von Kanton und Bund gewählten Linienführung:

«Nationalstrassen sind Durchgangsstrassen von nationaler Bedeutung. Sie dürfen deshalb nicht innerhalb der heute abschätzbaren, wirtschaftlichen und räumlichen Entwicklungs-bereiche zu liegen kommen, sondern müssen diese möglichst weiträumig umfahren.

Nationalstrassen sind innerhalb der Entwicklungsgebiete eine starke Belastung und eignen sich in keiner Weise für die direkte Erschliessung der einzelnen Verdichtungsräume, da sie zuviel Platz beanspruchen, hinsichtlich Lärm, Landschaftsgestaltung und Ortsbild schlecht integrierbar sind und viel zu wenig Flexibilität aufweisen, um den örtlichen Verhältnissen gerecht zu werden.

Der hohe Standard, die richtungsgetrennte Führung, die kreuzungsfreien Anschlüsse und das Verbot des Gemischtverkehrs verhindern diese Anpassung. (Siehe z.B. Anschluss Orpund oder Brügg). Umfangreiche Nationalfondstudien zeigen, dass National-strassen zur Bewältigung des Agglomerationsverkehrs ungeeignet sind.

Das Konzept SüdUmfahrung ist folglich sowohl verkehrspolitisch als auch entwicklungspolitisch falsch.»

Das Zitat stammt aus einem Brief, den der Gemeinderat der Stadt Biel am 2. März 1990 ans Bundesamt für Strassenbau geschrieben hat. Dies, nachdem Bund und Kanton sich gegen die von der Stadt Biel bevorzugte Nordvariante (Altstadttunnel) entschieden hatten. Mit anderen Worten: Die von der den Behörden der Stadt Biel aktuell befürwortete Stadtdurchquerung war für den Bieler Gemeinderat vor wenigen Jahren noch absolut inakzeptabel.

Bundesrätin Leuthard in Roveredo:
Auch an anderen Orten seien neue, bessere Linienführungen für Autobahnen denkbar.

Radio-Sendung SRF Rendez-vous am Mittag (7. 11. 2016)


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Überwältigende Mehrheit gegen das Autobahn-A5-Westast-Projekt

20. September 2016

64% der registrierten Stimmen im Bieler Tagblatt sind gegen das Autobahn-A5-Westast-Projekt.

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20. Oktober 2016

Fribourg repariert die Untaten, in Biel werden neue Löcher geschaffen. Mehr im Bund-Artikel vom 20. Oktober 2016.


Geschichten

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Monica Meyer emp­fängt uns vor dem schmuck re­no­vier­ten Haus. «Wir sind die Perle des Quartiers», be­merkt sie leise la­chend, nicht ohne Stolz...

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Die Aussicht ist atemberaubend: Der Blick schweift von den Jurahängen über die denkmalgeschützten Hallen der ehemaligen GM-Autofabrik und das Schloss Nidau hinweg bis zum See ...

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Als Margrit und Leo Schöbi Horlacher im Frühjahr 1994 in ihr neues Heim einzogen, hatten sie keine Ahnung, dass mitten durch ihr Grundstück eine Autobahn geplant ist.